Schweinsteiger prangert DFB-Strategie an: Zu frühe Festlegung auf Klopp kritisiert

Der Deutsche Fußball-Bund gerät wegen seiner Personalstrategie bei der Suche nach einem neuen Bundestrainer in die Kritik. Basile Schweinsteiger, der Weltmeister von 2014, sieht die vorschnelle Fokussierung auf Jürgen Klopp kritisch. Der frühere Bayern-Star bemängelt das offensichtlich unflexible Vorgehen des DFB, der kaum Alternativen in Betracht zu ziehen scheint.
Die Kritik des prominenten Ex-Spielers wiegt schwer, denn Schweinsteiger kennt als langjähriger Nationalspieler und Titelgewinner die Anforderungen an die Rolle des Bundestrainers wie kaum ein anderer. Sein Unbehagen richtet sich gegen die scheinbar starre Haltung des Verbandes, der das Rennen um den Trainerposten quasi schon vorentschieden zu haben scheint.
Dass Klopp das Geschäft überhaupt noch nicht angenommen hat, macht das Vorgehen des DFB aus Sicht von Kritikern noch fragwürdiger. Die frühe öffentliche Fokussierung könnte strategisch nachteilig wirken und dem Verband weniger Verhandlungsspielraum einräumen.
In anderen WM-Nachrichten: Beim belgischen Nationalteam kommt es unterdessen zu Unstimmigkeiten über die Einsatzplanung eines Spielers, was dort für zusätzliche Spannung sorgt.
Quelle: www.spiegel.de