Matthäus zieht nach WM gegen Fifa zu Felde: Scharfe Kritik an umstrittenen Entscheidungen
Lothar Matthäus hat sich nach der Weltmeisterschaft in kritischer Weise zu Wort gemeldet und wirft der Fifa gravierende Versäumnisse vor. Der einstige Weltfußballer spricht von einem “Verrat am Fußball” und bricht damit seine Fassade, um grundlegende Missstände in der Organisation zu thematisieren.
Im Fokus der Kritik stehen mehrere Problemfelder, die laut Matthäus das Ansehen des Spiels beschädigen. Neben umstrittenen Personalentscheidungen – hier wird die Balogun-Entscheidung explizit genannt – bemängelt der 62-Jährige auch organisatorische und kommerzielle Aspekte, die aus seiner Sicht nicht zum Wesen des Fußballs passen.
Besondere Aufmerksamkeit erregt Matthäus’ Aussage zu einem Namen, der nach seiner Ansicht in der Fußballwelt nichts zu suchen hat. Auch die geplanten Trinkpausen während der Spiele sowie die Ticketpreisstrategie der Fifa werden in seiner Abrechnung scharf kritisiert. Matthäus beurteilt diese Maßnahmen nicht als sportlich sinnvoll, sondern als reine Profitmaximierung auf dem Rücken der Fans.
Mit seiner deutlichen Positionierung reiht sich Matthäus in die Reihe jener Stimmen ein, die eine grundsätzliche Reformation der Fifa und ihrer Praktiken fordern.
Quelle: www.t-online.de