FIFA-Kritik: Rettig wirft Infantino Vertrauensbruch vor

Andreas Rettig hat sich deutlich kritisch zu den Investorenplänen von FIFA-Präsident Gianni Infantino geäußert. Der ehemalige Funktionär bescheinigt dem Weltverbandschef damit einen erheblichen Verlust an Vertrauen in der Fußball-Gemeinschaft.
Nach Rettigs Einschätzung werden Infantinos Vorhaben von Eigeninteressen geleitet. Der 63-Jährige wirft dem FIFA-Boss vor, dass dieser in erster Linie an der Sicherung seiner eigenen Machtposition interessiert sei, statt sich den eigentlichen Belangen des Fußballs zu widmen.
Die geplanten Investorenbeteiligungen bei der FIFA stehen seit längerer Zeit in der Kritik verschiedener Funktionäre und Beobachter des internationalen Fußballs. Rettig reiht sich damit in eine wachsende Liste von Stimmen ein, die die strategische Ausrichtung unter Infantinos Führung hinterfragen und vor langfristigen Schäden für die Integrität des Weltverbandes warnen.
Quelle: www.t-online.de