Bundesregierung fordert Infantino zum Rücktritt auf

Erstmals hat sich ein Mitglied der Bundesregierung zu Wort gemeldet und den Rücktritt des FIFA-Präsidenten Gianni Infantino verlangt. Kulturstaatsminister Wolfram Weimer positioniert sich damit deutlich in einer Debatte, die offenbar auch auf politischer Ebene angekommen ist.
Weimer richtet seine Kritik nicht nur gegen die Führungsperson an der Spitze des Weltfußballverbandes, sondern hat auch konkrete Erwartungen an den Deutschen Fußball-Bund. Der Kulturstaatsminister sieht den DFB in der Verantwortung und fordert von dem deutschen Verband einen “aktiven Widerstand” – ein klares Signal für deutlichere Positionen im Umgang mit der FIFA-Führung.
Die Intervention eines deutschen Regierungsmitglieds unterstreicht die wachsende politische Aufmerksamkeit für die Governance-Fragen im internationalen Fußball und zeigt, dass die Thematik über die sportliche Sphäre hinausgegangen ist.
Quelle: www.t-online.de