Trump greift in Balogun-Fall ein: FIFA-Chef Infantino erhält Anruf nach Platzverweis

Ein ungewöhnlicher Eingriff in Fußball-Angelegenheiten: US-Präsident Donald Trump hat sich persönlich in die Causa um Nationalspieler Folarin Balogun eingemischt. Nach dem Feldverweis des amerikanischen Stürmers kontaktierte Trump Fifa-Präsident Gianni Infantino direkt.
Der direkte Draht zwischen dem Machthaber in Washington und der Fifa-Spitze sorgte in der internationalen Fußballwelt für erhebliche Irritationen. Kritiker deuteten den Anruf als unzulässigen Druck auf den Weltverband, um nachträglich Einfluss auf Schiedsrichterentscheidungen zu nehmen.
Inzwischen hat Trump seine Intervention kommentiert und dabei zugleich weitere Details aus dem Gespräch preisgegeben. Der 45. Präsident scheint sich vom Fifa-Chef für seine Unterstützung gegenüber Balogun bedankt zu haben – ein Vorgehen, das grundlegende Fragen zur Unabhängigkeit von Sportentscheidungen aufwirft.
Mit Blick auf die Weltmeisterschaft 2026, die in den USA ausgetragen wird, dürften solche Querelen zusätzliche Aufmerksamkeit auf die Beziehungen zwischen Politik und internationalem Fußball lenken. Die Episode zeigt, wie eng diese beiden Bereiche mittlerweile verflochten sind.
Quelle: www.t-online.de