Kritik an der “inklusivsten WM”: Menschenrechtler widersprechen FIFA-Jubel
Die FIFA präsentiert das anstehende Weltmeisterschafts-Turnier in Amerika als Meilenstein für Inklusivität und feiert sich selbst für die Ausrichtung eines weltoffenen Spektakels. Doch diese Selbstbeweihräucherung stößt bei internationalen Menschenrechtsorganisationen auf massiven Widerstand.
Vertreter von Menschenrechtsverbänden und offizielle Fanrepräsentanten nehmen das große Turnier deutlich kritischer wahr als der Weltverband selbst. Sie sprechen von erheblichen Defiziten bei der Umsetzung von sozialen und ethischen Standards rund um das Großevent.
Die Diskrepanz zwischen dem propagierten Anspruch der FIFA und der tatsächlichen Realität könnte kaum größer ausfallen. Statt Zufriedenheit mit den Rahmenbedingungen bescheinigen die Kritiker dem Turnier ein katastrophales Zeugnis in Bezug auf die Einhaltung von Menschenrechtsstandards.
Dies markiert einen weiteren Wendepunkt in der anhaltenden Debatte über die ethische Verantwortung des Weltfußballs-Verbandes bei der Ausrichtung seiner größten Events.
Quelle: www.n-tv.de