Grindel zweifelt an Infantino-Kandidatur – heftige Kritik an FIFA-Sitzung

Der ehemalige DFB-Präsident Reinhard Grindel äußert sich skeptisch über eine mögliche erneute Kandidatur von FIFA-Chef Gianni Infantino. Dem italienisch-schweizer Funktionär traut der frühere deutsche Verbandsführer offenbar nicht zu, sich erneut zur Wahl zu stellen.
Grindel erwartet stattdessen, dass sich ein Gegenkandidat gegen Infantino durchsetzen wird. Der 65-Jährige vertraut darauf, dass die internationalen Fußball-Verbände eine Alternative finden, um die Führungsposition an der FIFA-Spitze neu zu besetzen.
Deutliche Kritik übt Grindel zudem an der jüngsten FIFA-Sitzung in Rabat. Das Treffen der Funktionäre qualifiziert er als “albern” ab – ein deutliches Zeichen seiner Unzufriedenheit mit den Vorgängen beim Weltfußball-Verband. Der Ex-DFB-Chef spart dabei nicht mit kritischen Worten und signalisiert Unbehagen über die derzeitige Ausrichtung der FIFA-Geschäfte.
Quelle: www.t-online.de