Wales lehnt Wiederwahl von Infantino ab

Im Zuge der anhaltenden Kontroversen um FIFA-Präsident Gianni Infantino positioniert sich Wales klar gegen eine mögliche Kandidatur des italienischen Funktionärs. Der walisische Fußballverband kündigte an, eine erneute Amtszeit Infantinos nicht unterstützen zu wollen.
Der Schritt folgt auf erhebliche Kritik, die sich an Infantinos Handlungen im Zusammenhang mit Investorenangelegenheiten entzündet hat. Die Affäre hatte zu massiven Diskussionen innerhalb der internationalen Fußballgemeinde geführt und zahlreiche Verbände zum Überdenken ihrer Haltung gegenüber der FIFA-Führung bewogen.
Mit ihrer Ablehnung reiht sich Wales in eine wachsende Bewegung von Verbänden ein, die ihre Reserviertheit gegenüber dem Kurs unter Infantinos Leitung deutlich zum Ausdruck bringen. Die Entscheidung des walisischen Verbandes unterstreicht die tiefe Unzufriedenheit, die in Teilen des internationalen Fußballs mit der bisherigen Amtsführung des FIFA-Präsidenten besteht.
Quelle: www.t-online.de